Iftar - Begegnung im Ramadan

Iftar - Begegnung im Ramadan

Iftar - Begegnung im Ramadan

# Rückblicke

Iftar - Begegnung im Ramadan

Über 80 Teilnehmende aus verschiedenen Religionen und Kulturen trafen sich am

Samstag im Haus der Begegnung Herford zu einem "Iftar-Abend" - zu einem

abendlichen Fastenbrechen im Ramadan.

"Der Ramadan ist ein Monat der Barmherzigkeit, der Reflexion und des Teilens, auch

von Freude, Hoffnung und gegenseitigem Verständnis" erklärte Bünyamin Özkan,

Vorstand der einladenden Organisation "Teutokult e.V.". Es ginge darum, Brücken

statt Mauern zu bauen und Offenheit statt Isolation zu wagen, und Gastfreundschaft

zu praktizieren. Auch Petra Feldmann, die als Projektleiterin des Hauses der

Begegnung den Abend eröffnete, wies auf die Bedeutung der persönlichen

Begegnung hin, in einer Zeit, die zunehmend von Vorurteilen und Missverständnissen

geprägt sei.

Verschiedene Videos informierten über das islamische Verständnis des Ramadan und

die Arbeit des Teutokult -Vereins, moderiert von zwei jungen Frauen aus dieser

Gruppe. Dann wurde der Gebetsruf zum Sonnenuntergang vom Vorbeter gesungen,

und eine Suppe wurde aufgetragen - für die Muslime im Raum das Brechen des

täglichen Fastens. Auf einem reichlichen Buffet standen danach warme und kalte

Speisen bereit. An den gemischt besetzten Tischen entstanden intensive Gespräche,

die mit der Vorstellung der sich jeweils fremden Personen begannen. Neben

Gemeindemitgliedern von evangelischen und katholischen Gemeinden saßen auch

Vertreter der Stadt Herford, aus dem Integrationsrat, ein Vertreter der jüdischen

Gemeinde und weitere, die dann auch am Mikrophon zu Wort kamen:

Nach dem Essen sprach Kerstin Fiebig, Geschäftsführerin des Integrationsrats der

Stadt Herford, sie lobte das gute Essen und die Möglichkeit des Kennenlernens.

Andreas Reichert berichtete als Kontaktbeamter der Herforder Polizei für

interkulturelle und religiöse Angelegenheiten von seiner Aufgabe, Hussein Khedr

sprach als Vorsitzender des Ausschusses für Integration und Gleichstellung des

Kreises Herford von der Notwendigkeit der Zusammenarbeit angesichts von

Versuchen rechter Kräfte, Menschen verschiedener Kulturen und Religionen

gegeneinander aufzubringen. In verschiedenen freien Voten wurde die

Zusammenstellung von Programm und Essen sehr gelobt.

Zu Beendigung des Programms sang Benjamin Sohn als Mitglied der jüdischen

Gemeinde Herford den Abendsegen auf hebräisch und beschloss damit den Abend,

der allgemein als eine Bereicherung des gegenseitigen Kennenlernens gelobt wurde

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